... Wir haben es eben nicht mit einem Fehler im System zu tun, sondern mit einem fehlerhaften System. Deshalb dürfen wir nicht nur die Symptome, sondern müssen gleichzeitig die Ursachen angehen. Dies aber geht nur, wenn wir uns gedanklich völlig vom bestehenden System lösen, völlig neue Paradigmen zu einem neuen Konzept fügen. Man muss also das Neue als komplettes System darstellen, um sein Funktionieren begreifbar zu machen und so die Zustimmung der Menschen zu einer Veränderung zu bekommen. Dazu eignet sich am besten die Fiktion in Form eines Romans und eines Films.

Der Equilibrismus (von "equilibrium" = Gleichgewicht) wurde als Konzept über viele Jahre hinweg ausgearbeitet und zu Beginn 2005 als Sachbuch vorgelegt. Wir wollen mit einem regional begrenzten, nur überschaubare Ressourcen benötigenden Modell anfangen. Dies hätte auch den Vorteil, dass notwendige Korrekturen im laufenden Reformprozess ("trial and error") leichter möglich sind als bei einem globalen, von oben verordneten System.

Unser Sachbuch "Equilibrismus" ist kein Selbstzweck; es will nicht nur informieren, sondern es will Veränderung bewirken, indem es einer infrage kommenden Region als